Klappboomshof

Hof- und Familiengeschichte

Der Klappboomshof und die Familie van Betteray

1735

Zu dem Zeitpunkt wurde der Hof „Am Klappboom“ das erste Mal in einem Register erwähnt, das für das Amt der damaligen Stadt Sonsbeck erstellt worden war. Der Name der Hofstelle leitet sich von der naheliegenden Schranke ab, die auf dem Weg vom Herzogtum Kleve nach Alpen, damals dem Kurfürstentum Köln zugehörig, den Grenzübergang markierte. Es wird angenommen, dass der Klappboomshof die Versorgung der Klappbäumer, also der Grenzwächter, sicherstellen sollte. Aus den alten Unterlagen geht hervor, dass damals 12 Morgen (ca. 3 ha) bewirtschaftet wurden. Der Weg nach Sonsbeck, der damals über den Hof führte, ist durch einen Graben und eine Reihe alter Eichenbäume im Obstbongert noch erkennbar. Überreste der alten Landwehr am Püttenweg und am Bergweg sind heute noch Zeugen dieser Zeit.

1861

Seitdem ist der Hof nun im Familienbesitz. Die Urahnen sind aus Belgien an den Niederrhein gekommen, um hier ihr Glück zu versuchen.

1895

Heinrich Wilhelm van Betteray aus Kapellen heiratete in die Familie ein. Sein Enkel Johann, der heutige Senior auf dem Klappboomshof, und dessen Frau Maria lebten und arbeiteten Jahrzehnte mit Herzblut für den Hof.

1993

Die Beiden übergaben den Hof mit 17 Milchkühen, Rindern und 50 Mutterschweinen an ihren jüngsten Sohn Johannes.

1993

Johannes heiratete seine Frau Brigitte. Mit Ihren Kindern Eva-Maria und Jan wohnt nun die siebte Generation der Familie auf dem Hof.

1997

Die Familie hat die Kühe abgeschafft und die Sauenhaltung ausgeweitet. 170 Mutterschweine und der dazugehörige Nachwuchs prägten das Leben und die Arbeit auf dem alten Hof.

2021

Nach über 25 Jahren verließ die letzte Sau den Klappboomshof. Nun werden neue Wege eingeschlagen. Mal schauen, was alles noch so passiert auf dem Hof „Am Klappboom“.